Xmas
Im ICE nach Berlin sehe ich gerade, dass Core#8 in den letzten 24 Stunden einen max. Drawdown von 75 % hatte. Wieso? Weil ich außer CUS und Venus, einen dritten EA erworben und nun aktiv laufen habe, der mich irgendwas zwischen 100 und 200 € gekostet hat. Dafür habe ich eigentlich kein Geld, aber die Backtest-Daten im Internet sahen verführerisch aus. Der neue EuroStable EA tradet nur EURUSD, was ich nicht so gut finde und er hat kein Martingale, sondern handelt jeden Backup-Trade mit derselben Lotgröße, somit bleiben Trades länger offen, wie in meinem aktuellen Fall. Ich habe den EA auf zwei Accounts (Core) installiert und die Auto-Lot auf 40 und 80 eingestellt. Was das umgerechnet bedeutet, spielt erstmal keine Rolle. Die 80 waren aber anscheinend etwas zu viel. Standard wären 40 und Low Risk bei 10 bis 20. Nun bin ich also auf meinem Core#8 mit 642 € Balance minus 402 € im Verlust. Was ich in solchen Fällen von extremen DD mache, ist, ich trade zur Not manuell. Jetzt hab ich mir Tadingview.com, mir den 4-Stunden-Chart vom EURUSD aufgemacht und zwei Supply and Demand Indikatoren über den Chart gelegt. Ich muss mir nämlich jetzt überlegen, ob ich den Trade eigenhändig im Verlust schließe, um wenigstens 200 € zu retten, oder ob ich nichts tue, weil ich denke, dass der Kurs wieder in meine Richtung dreht. Während ich den Chart analysiere, denke ich, dass die Supply Zone, über dem aktuellen Kurs, relativ stabil aussieht und ich erstmal warten werde. Hätte ich Geldreserven würde ich einfach 1000 € in den Account packen, um das Risiko herauszunehmen und den Trade guten Gewissens weiterlaufen lassen. Ich habe vorab schonmal die Auto-Lot von 80 auf 20 minimiert, falls der Account überleben sollte.
Aktuell mache ich mit meinen 10 Accounts ca. 180 € pro Tag, aber das soll nichts heißen. Das Risiko ist, wie man sieht, noch sehr hoch.